Bewegungslehre Qi Gong/Tai Chi

In der Traditionellen chinesischen Medizin spielen Bewegungsübungen eine zentrale Rolle, die das Ziel hat Qi zu mehren und den Körper und die Meridiane für das Qi durchlässig zu machen. QI ist das chinesische Wort für Lebenskraft oder Lebensenergie. Diese Energie zirkuliert im menschlichen Körper und im Idealfall im harmonischen Fluss. Qi Gong heißt „Arbeiten mit dem Qi“ und ist ein Oberbegriff für verschiedene Techniken, die je nach Schule mehr meditativ oder mehr sportlich den Fluss des Qi erhalten, anregen bzw. wieder herstellen. Tai Chi oder auch „chinesisches Schattenboxen“ genannt kommt ursprünglich aus dem Kampfsport. Im Vergleich zum Qi Gong ist es häufig eine etwas dynamischere Bewegungslehre, die aber genauso die Harmonisierung des Qi Flusses und die Meditation im Mittelpunkt hat.