Kräuterheilkunde

Die Chinesische Kräutertherapie auch chinesische Phytotherapie genannt ist einer der Hauptsäulen in der Behandlung in der chinesischen Medizin.Die Beschreibung von chinesischen Arzneidrogen geht auf das 2 Jahrhundert v.CHR. zurück und die Rezepturen sind oft viel Jahrhunderte alt. Die Arzneien bestehen überwiegend aus pflanzlichen gelegentlich auch aus mineralischen oder tierischen Substanzen. Für jeden Patienten wird individuell die passende Rezeptur zusammengestellt.Dies ist abhängig von der chinesischen Diagnose. Die Diagnose wird durch eine ausführliche Anamnese (Erstgespräch) und Befunderhebung (dem Zungenbefund und der Pulsdiagnose) gestellt. Die Zubereitungsform ist traditionell das Dekokt, die Abkochung der Substanzen bzw. Rohdrogen und Einnahme des wässrigen Auszuges wie in einer Form von Tee. Doch heutzutage gibt es die Möglichkeit auch eine Verschreibung in pulverisierter Form oder als Pille, Tinktur oder Granulat. Die Zubereitung der Granulate ist einfach, da sie nur mit heißem Wasser aufgegossen werden. Es gibt einige Krankheitsbilder, bei denen es sehr sinnvoll ist die Therapie, mit Kräutern und Akupunktur zu kombinieren oder auch alleine einzusetzen.